Berichte zum Team
|
Große und kleine Sieger beim Jubiläumstriathlon in Jena Das Wetter passte am vergangenen Triathlonwochenende. Schließlich gab es eine bereits 20 jährige Tradition in Sachen Triathlon zu feiern. Würdige Vertreter schickte denn auch der TSV 1880 Gera-Zwötzen am 8.August ins Rennen. Auf der Sprintdistanz konnte sich der ehemalige Zwötzener Enrico Knobloch nur noch knapp den Gesamtsieg vor dem Nachwuchs sichern. Ein Sturz von Robert Röder (Triathlon Jena) und Theodor Popp beim Einbiegen zum Radwechsel kostete den Sieg. Lediglich eine Sekunde trennte Röder von Popp, der glücklich ohne Blessuren und heilem Rad auf Platz 3 gewertet wurde. Ebenfalls beachtenswert war das Ergebnis von Frank Schubert, der unbedrängt den 2.Platz in seiner Altersklasse M40 belegte. Bevor sich das Geraer Mastersteam aber auf die Strecke machte, gab es noch eine Premiere zu unterstützen. Die erst 10 jährige Anne Hoffmann machte bei ihrem Debüt alles richtig und strahlte im Ziel - kräftig bejubelt vom mitgereisten Gerschen Fanclub. Pünktlich um 14.00 Uhr fiel dann der Startschuss für das Mastersteam der Regionalliga Ost im dritten von vier Wertungswettbewerben. Abweichend von der sonst durch die Einzelstarter zu absolvierenden olympischen Distanz war am Sonntag ein Mannschaftswettbewerb der besonderen Art zu bewältigen. Zuerst waren Henry Meinhardt, Udo Geldner, Jens Winter und Olaf Ritter nacheinander auf die 500m-Schwimmstrecke gegangen, die sie mit der zweitbesten Zeit abschließen konnten. Mit einem schnellen Wechsel sicherte Olaf Ritter als letzter Schwimmer den Übergang auf den 10 km Teamlauf. Unterstützt von Rasseln und Megaphonen der Fans und angetrieben von seinen Teammitgliedern verausgabte sich vor allem Henry Meinhardt, der mit 42 Minuten eine neue Laufbestzeit erringen konnte. Nicht ganz reibungslos klappte dann der Wechsel auf die Räder. Der sonst so akribische Heimtrainer Jens Winter hatte mit geborgtem Helm Mühe in seine Radschuhe zu wechseln, fing sich aber dann im kraft raubenden Mannschaftszeitfahren auf der anspruchsvollen Strecke. Mit Udo Geldner und Olaf Ritter hatte er zwei starke Pedalritter bei sich, die alle Kraft auf die Pedale drückten und dem böigen Wind die Stirn boten. Nach 40 Kilometern und einer Endzeit von 2:28:55 flogen die Männer als 4. über die Ziellinie im Jenaer Stadion und verteidigten so mit einer starken Teamleistung den hervorragenden 4.Platz auch in der Gesamtwertung.
Autor: M. Ritter (10.08.2010)
|
|
Hitzeschlacht am Storkower See Bei Temperaturen von 38° absolvierte das Triathlon-Masters-Team vom TSV 1880 Gera-Zwötzen seinen 2. Wettkampf in der Regionalliga Ost. Es galt, mit 1.500 m Schwimmen im 27° warmen Storkower See, anschließenden 40 km Rad auf einer anspruchsvollen Radstrecke (da windanfällig und wellig) sowie einem anschließenden 10 km Lauf die Olympische Distanz zu bewältigen. Die Geraer waren mit 6 Mann angereist, wobei nur die besten Vier in die Teamwertung kommen. Die Zwötzener Athleten wussten, dass es, bedingt durch das Fehlen von Henry Meinhardt und Olaf Ritter sehr schwer sein wird, den hervorragenden 4. Platz vom 1. Regionalliga-Wettkampf in Cottbus zu wiederholen.
Nach dem Schwimmen, aufgrund der Wassertemperatur ohne Neoprenanzug, machte sich Holger Naundorf als Erster aus dem Team auf die Radstrecke. Mit einem Abstand von 3 Minuten folgten Frank Schubert und Jens Waha. Mit weiteren Minutenabständen folgten Ulli Gebert, Jens Winter und Jürgen Rockstroh. Neben den hohen Temperaturen taten ein heißer Fön-Wind und ein teilweise aufgeweichter Straßenbelag ihr Übriges. Mit dem Eintreffen zum Wechsel vom Rad zum Laufen war bis auf die Platzverbesserung von Jens Winter von Platz 5 auf Platz 4 in der internen Wertung alles beim Alten. Jedoch gelang es Frank Schubert, aufgrund eines starken Radsplits und eines schnellen Wechsels, gleich zu Beginn des 10 km Laufes an seinem Teamkollegen Holger Naundorf vorbeizuziehen und letztendlich als Erster der Zwötzener die Ziellinie zu überqueren. Gut eine Minute später erreichte Holger Naundorf als Gesamt 15. das Ziel. Eine konstante Leistung in allen 3 Disziplinen lieferte Jens Waha als gesamt 24. und damit Drittbester Zwötzener ab, dicht gefolgt von Jens Winter auf Gesamtplatz 26. Dank der vielen Wasserspender an der Strecke, für die spontan viele Storkower Einwohner mit Wasserschläuchen sorgten, lieferten auch die beiden 59 Jährigen Ulli Gebert und Jürgen Rockstroh einen gelungenen Wettkampf ab. Belohnt wurde diese Mannschaftsleistung mit dem 6. Platz in der Team-Gesamtwertung noch vor den Mannschaften vom TSV Cottbus und vom Leipziger TV. Die ersten drei Plätze belegten, wie schon beim Rennen in Cottbus, TuS Neukölln Berlin, A3K Berlin und das Dresdener Spitzen Triathlonteam. Am 8.8.2010 kommt es nun zum Einzigen in Thüringen ausgetragenen Wettkampf der Regionalliga –Ost bei dem sich die Geraer Hoffnungen auf das Podium machen.
|
|
Geglückte Feuertaufe in der Spree – Masters-Triathlon-Team erfolgreich in Cottbus am Start Am 12.Juni 2010 startet die Regionalliga Ost für die Triathlon-Masters-Mannschaft mit dem ersten von vier Wettkämpfen, dem Messetriathlon in Cottbus. Die Matadoren des Triathlon-Teams vom TSV 1880 Gera-Zwötzen, die sich dieser Herausforderung erstmalig stellen, haben allesamt das Mindestalter von 40 Jahren überschritten und sind wettkampferfahren. Dennoch begleitet nicht nur unsere Athleten, sondern auch deren Betreuer, eine Mischung aus Neugier und Lampenfieber als wir die Anreise in die Lausitz antreten. Zusätzlich müssen wir verkraften, dass krankheitsbedingt nur vier Mannschaftsmitglieder am Start sind. Diesen Schock überwunden, nehmen wir uns viel Zeit für die Inspektion der Strecken. Der Messetriathlon überrascht mit einer regentauglichen Wechselzone in einer der Messehallen, in der Räder und Equipment sicher stehen. Das Schwimmen wird in der nahen Spree absolviert. Abweichend von den anderen Wettkämpfen, wo die Schwimmstrecke auf 1500m festgelegt ist, sind hier aufgrund der Strömungsgeschwindigkeit 2000m zurückzulegen. Überzeugt sind wir erst vor Ort: die Spree ist sauber und schnell. Vom Schwimmausstieg bis in die Wechselzone sind es ein paar hundert Meter. Nach hoffentlich schnellem Wechsel geht es von hier auf die Radstrecke, für die die Stadt Cottbus für diese Veranstaltung den Stadtring auf 5 km sperrt. Es ist ein Vorurteil, dass hier oben alles flach ist. Die Radstrecke ist windanfällig und anspruchsvoll. Nach sieben Radrunden ist die zweite Disziplin bezwungen und die Sportler wechseln auf die Laufstrecke, die nach weiteren 4 Runden á 2,6 km endlich ins ersehnte Ziel führt. Am Vormittag bleibt es theoretisch. Die Spannung steigt als gegen 13.30 Uhr endlich eingecheckt wird. In der Wechselzone herrscht emsiges Treiben, denn nachher zählen die Sekunden. Räder werden zum x-ten Mal geprüft, Radschuhe auf Pedalen befestigt, Radcomputer gecheckt, Startnummern und Helm griffbereit auf dem Lenker fixiert, Laufschuhe ordentlich bereitgestellt. Unsere vier Starter sind auf sich konzentriert und dennoch sind verstohlene Blicke auf die Konkurrenz unvermeidbar. Acht Mannschaften sind am Start, maximal sechs Starter pro Team, wovon die vier besten gewertet werden. Gegen 14.00 Uhr drängen die Betreuer unseres Teams darauf, die Wechselzone zu verlassen, denn Nervosität greift um sich. Ruhe muss in unsere Mannschaft. Wir stehen vor dem Zwang, dass alle unsere vier Athleten durchkommen müssen, um überhaupt in die Wertung zu kommen. Wir geben ein gar lustiges Bild ab, als wir per Parkeisenbahn zum Schwimmstart gefahren werden. Pünktlich 15.30 Uhr ertönt der Pfiff zum Schwimmstart. Exakt 38 Paar Arme und Beine arbeiten sich durch die Spree, kräftig unterstützt von der Strömung, an die sich so mancher Sportler erst gewöhnen muss. Währenddessen sprinten die Betreuer am Wegesrand entlang, um pünktlich am Schwimmausstieg die nächsten Fotos schießen zu können. Dieses Unterfangen gelingt und so beflügeln wir am Schwimmausstieg unsere Mannschaft, kräftig unterstützt von einer Vuvuzela. Das Feld liegt dicht beieinander: Holger Naundorf und Olaf Ritter liefern sich auf dem Weg zur Wechselzone ein erstes internes Laufduell und wechseln auf den Plätzen 8 und 9 mit einem Abstand von nur vier Sekunden auf das Rennrad. Ebenso knapp und mit hervorragender Schwimmzeit begeben sich nur eine gute Minute später Henry Meinhardt und Frank Schubert auf die kraftzehrende, aber zuschauerfreundliche Radstrecke. Auf sieben Runden gibt das Betreuerteam alles und peitscht die Männer zu Höchstleistungen. So verwundert es nicht, dass Olaf Ritter sich in den Top Ten behaupten kann und nach 1:24:45 seine Lieblingsdisziplin in Angriff nimmt. Holger Naundorf hat auf dem Rad etwas Zeit verloren, liegt aber immer noch glänzend, als er knapp vier Minuten später auch die Wechselzone passiert. Dicht auf den Fersen sind ihm Genusstriathlet Frank Schubert und Henry Meinhardt, der - bereits fünfzigjährig - so manch Jüngeren auf der Laufstrecke hinter sich lassen kann. Die Laufstrecke kommt unseren Wettkämpfern entgegen und bietet hautnahe Unterstützung durch das Betreuerteam, das überflüssige Sonnencaps entgegennimmt und aufmunternde Sprüche parat hat. Ausgepowert und glücklich werden unsere Jungs im Ziel empfangen. Olaf Ritter hat mit einer guten Laufzeit seinen Gesamtplatz 9 sichern können, während die anderen drei mit Holger Naundorf auf Platz 20, Frank Schubert auf Platz 23 und Henry Meinhardt auf Platz 24 eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern. In der Gesamtwertung bedeutet das Platz 4 – in jedem Fall ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und ein gelungenes Debüt für die Mannen des TSV 1880 Gera-Zwötzen. Autor: M.Ritter (14.06.2010) |
| |
|
IRON-Männer auf dem Weg in die Regionalliga In der kommenden Saison wartet eine neue Herausforderung auf den TSV 1880 Gera Zwötzen. Die Sektion Triathlon stellt sich erstmalig der Herausforderung Regionalliga. Die sonst vor allem als Individualisten kämpfenden Einzelathleten haben sich zu einer Mannschaft zusammen gefunden, die gleich im ersten Jahr große Ziele verfolgt. Gestartet wird in der Regionalliga Ost, die mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern alle Landesverbände der neuen Länder umfasst. In vier Veranstaltungen auf der olympischen Distanz misst sich die Gersche Mannschaft mit renommierten Teams aus Dresden, Berlin, Cottbus u.a. Gestartet wird in drei Kategorien: Männer, Frauen und Masters. Unsere heimische Mannschaft gehört zur Masters-Klasse, die durch ein Mindestalter von 40 Jahren bestimmt wird. Unsere neun Athleten von 40 bis 59 Jahre alt und bis auf einen allesamt IRON-MÄNNER haben langjährige Triathlonerfahrung und absolvieren nicht nur in Vorbereitung der Regionalliga ein immenses Wochentrainingspensum in den drei Disziplinen: Schwimmen, Radfahren, Laufen. Dabei geht es nicht allein um Erfolge und Ziele, sondern vor allem auch um den Spaß in der Gruppe. Schließlich hat sich der Triathlon nicht erst mit dem Olympiasieg von Jan Frodeno von der Modeerscheinung zur etablierten Sportart entwickelt. Wie die Mitglieder unseres Teams beweisen, benötigt man weder Adonisqualitäten noch Gardemaße, sondern vor allem den Spaß an der Bewegung.
Autor: M.Ritter
|
|
|
|
Regionalliga Masters 2010 – Triathlon als Mannschaftssport Es braucht ein starkes Team, um in einer so individuell geprägten Sportart wie Triathlon, Einzelleistungen in den Dienst der Mannschaft zu stellen. So stellte sich der gute Ansatz auch für den TSV 1880 Gera Zwötzen zunächst als Herausforderung denn als leichte Aufgabe dar. Geboren wurde die Idee, in der Regionalliga anzutreten, von Frank Schubert, der seit langem im Verein verwurzelt ist. Schubert, der sich selbst trotz Trainingsaufwand von 15 Stunden wöchentlich auch gern mal als „Genusstriathlet“ bezeichnet und ein Garant für den Spaß am Sport ist , fand schnell den Weg zu seinem Vereinskameraden Olaf Ritter, einem Leistungsträger des TSV - ausgestattet mit Trainingsfleiß und Disziplin - und darüber hinaus einem Fan neuer Herausforderungen und Ziele.Diese beiden ehrgeizigen Matadoren bilden nun den Kopf der Truppe. Beide IRONMÄNNER können in der vergangenen Saison hervorragende Ergebnisse vorweisen. Unter anderem ist Olaf Ritter (mehrfacher Thüringer) Altersklassenmeister. Da überrascht nicht, dass diese zwei nicht nur über eine große Portion Eigenmotivation verfügen, sondern eben auch auch über das Talent, andere Vereinssportler von ihrer Idee zu überzeugen. Ergebnis vieler Gespräche ist die Formierung eines Teams, das gute Voraussetzungen bietet, für die Stadt Gera auf nationaler Ebene an den Start zu gehen. Wir erinnern: Triathlon besteht aus den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Das Durchschnittsalter unserer Mannschaft liegt bei 48,1 Jahren – nicht mehr ganz frisch, aber hoch motiviert sind unsere Burschen, die allesamt die Bedingung der Regionalliga Masters „Ü 40“ erfüllen. Nicht allein diese Männer sind die Stütze des Vereins. Wir trotzen der demografischen Entwicklung und sind im Durchschnitt deutlich jünger und vor allem auch weiblich. Vielleicht finden sich auch bald Frauen- oder Jugendteams – den Vergleich mit unseren Männern, auf die wir jetzt schon stolz sind, braucht man im TSV 1880 Zwötzen jedenfalls nicht zu scheuen.
Autor: M.Ritter
|